DKB VR Art Prize

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VR-Kunst-Ausstellung "Resonanz der Realitäten"

Die VR-Kunst-Ausstellung "Resonanz der Realitäten" - war vom 16.04. - 04.07.2021 im Haus am Lützowplatz, Berlin zu sehen. Hier konnten sie die VR-Kunstwerke und Installationen von Banz & Bowinkel, Evelyn Bencicova, Patricia Detmering, Armin Keplinger und Lauren Moffatt erkunden. Die 6 Künstler*innen waren nominiert für den VR-Kunstpreis der DKB in Kooperation mit CAA Berlin. 

 

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Lauren Moffatt gewinnt VR KUNSTPREIS

Am Abend des 7. Mai 2021 wurden die 3 Gewinner*innen des VR KUNSTPREISES im Rahmen einer Preisverleihung bekanntgegeben. Die Preisjury, bestehend aus Dr. Clara Meister (Kuratorische Referentin, Gropius Bau), Esther Schipper (Gründerin und CEO Galerie Esther Schipper), Daniel Völzke (Leiter Online- Redaktion Monopol), Jan Walther (Mitglied des Vorstands, Deutsche Kreditbank AG) und Dr. Marc Wellmann (Künstlerischer Leiter, Haus am Lützowplatz), wählte aus den fünf künstlerischen Positionen die drei Gewinner*innen des VR KUNSTPREISES aus.

 

DER ERSTE PREIS DOTIERT MIT 5.000€ GING AN LAUREN MOFFATT, DER ZWEITE PREIS MIT 4.000€ AN PATRICIA DETMERING UND DER DRITTE PREIS MIT 3.000€ AN ARMIN KEPLINGER.

 

Begründung der Fachjury
 
PLATZ 1
IMAGE TECHNOLOGY ECHOES von Lauren Moffatt besticht durch ihre vielschichtige Verschränkung von Installation im Ausstellungsraum und virtuellen Welten. Das Erleben und Eintauchen in die Protagonist*innen der Arbeit führt zu einer Reflexion über die Möglichkeiten des VR-Mediums selbst und darüber hinaus zu einem Nachdenken über individuelle Weltsichten und zwischenmenschliche Kommunikation.

PLATZ 2
APORIA von Patricia Detmering ist eine poetische Arbeit, die eine spannende und unerwartete Welt erschafft, die die Betrachtenden zum Nachdenken anregt. Die Verschränkung der aus Aquarellen bestehenden virtuellen Welt mit der Inszenierung im Ausstellungsraum, der Stein und der Plastikstuhl, auf dem man Platz nimmt, erzeugen ein immersives Erlebnis, das nachhallt.

PLATZ 3
Mit einer minimalistischen und stringenten Formensprache kreiert Armin Keplinger mit THE ND-SERIAL eine technisch beeindruckende und zugleich kritische Arbeit, die sich nicht nur mit dem Begriff der Skulptur im physischen und virtuellen Raum befasst, sondern auch einen dystopischen und atmosphärischen Ort schafft, der die physikalischen Gesetze aushebelt.
 
Aufgrund der besonderen Qualität der nominierten Projekte erhielten die Künstler*innen Banz & Bowinkel und Evelyn Bencicova eine Erwähnung der Jury und eine zusätzliche Förderung von je 2.500€.

Ausstellungs- Programm

Die VR-Kunst-Ausstellung "Resonanz der Realitäten" wurde mit einem digitalen Programm begleitet. Sie können die Verleihung des VR-KUNSTPREIS der DKB und CAA Berlin nachträglich ansehen sowie Gespräche mit den Künstler*innen über ihre VR-Arbeit. 

 

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Über VR-Kunst

Virtual Reality als künstlerisches Medium ist noch jung und entwickelt sich dank einer experimentierfreudigen Generation von Künstler*innen sehr schnell weiter. Bildende Künstler*innen können damit erstmals in der Kunstgeschichte vollständig immersive Illusionsräume schaffen. Hier arbeiten sie zudem in einem Raum, in dem physikalische Gesetze wie die Schwerkraft nicht gelten. Materialität, Bewegung, Räumlichkeit – all das kann völlig neu erdacht werden und macht VR-Kunst so spannend.

 

Das Eintauchen in die Kunst ermöglicht den Betrachtenden eine neue Wahrnehmung des eigenen Seins - in Bezug auf sich selbst und auf die Gesellschaft. Real ist das, was das Auge sieht. Aus diesem Grund werden in der VR-Kunst-Ausstellung „Resonanz der Realitäten“ die VR-Arbeiten in große, ortsspezifische Installationen der Künstler*innen eingebettet. Ihre virtuellen Ideen finden ein Echo im realen Ausstellungsraum. Hier können die Besucher*innen ihre Eindrücke austauschen und diskutieren. 

 

Die erste Welle von VR-Kunst gab es schon in den 80er Jahren. Damals experimentierten Künstler*innen wie Jenny Holzer mit dem neuen Medium. Allerdings waren die hohen Rechenleistungen nur in entsprechend komplexer und unhandlicher Hardware abbildbar. Den großen Aufschwung erlebt VR-Kunst deshalb erst jetzt: Eine neue Generation an einfach handhabbaren VR-Brillen kann mit hoher Rechenleistung komplexe Bildwelten abbilden, Künstler*innen haben einen einfacheren Zugang zu Programmierenden und über das Gaming sind VR-Brillen schon in den Wohnzimmern mancher Rezipienten angekommen. 

Sound

Virtuell Virtuos. Der DKB-Podcast über VR-Kunst.
Wie passen Kunst und Virtual Reality zusammen? In 'Virtuell Virtuos' sprachen die Kuratorin Tina Sauerländer und die Journalistin Tanja Lepczynski 1x im Monat mit spannenden Gästen über Virtual-Reality-Kunst. Jetzt reinhören und abonnieren auf allen Podcastplattformen - Apple, Spotify, Deezer, Google und andere.