DKB VR Art Prize

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Die 5 nominierten Künstler*innen

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Banz & Bowinkel

Giulia Bowinkel bildet zusammen mit Friedemann Banz das Berliner Künstlerduo Banz & Bowinkel. Banz & Bowinkel beschäftigen sich in ihrem Werk mit dem Computer als Alltagsmedium und seinem Einfluss auf den Menschen. Der Fokus liegt hierbei auf der Wahrnehmung der Welt, die der Mensch als Realität begreift und die nun mithilfe des Computers simulierbar wird. Mit ihrer Arbeit stellen Banz & Bowinkel den Begriff der simulierten Realität und damit gleichlautend die menschliche Wahrnehmung der Welt im virtuellen Raum in Frage.

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Evelyn Bencicova

Evelyns Bencicovas Arbeiten sind nie ganz so, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Ihre Fotografien zeigen akribische Kompositionen, die sich durch eine ästhetische Sterilität auszeichnen und gleichzeitig von poetischen Untertönen zeitloser Sehnsucht durchdrungen sind. Bencicova konstruiert narrative Szenarien, die die Grenzen zwischen Realität, Erinnerung und Imagination verwischen. Sie sind "Fiktionen, die auf Wahrheit basieren".

Indem sie facettenreich realistisch wirkende Gegebenheiten als Illusionen darstellt, stellt Bencicova die Wahrnehmung der Betrachter*innen auf die Probe, um sie in das Labyrinth ihrer Vorstellungskraft zu locken. Ihre beunruhigend schöne Bildsprache und ihre verwaschene Farbpalette, eingebettet in merkwürdig symbolische Umgebungen, ermöglichen eine tiefe Auseinandersetzung mit den Themen, die ihre Werke und Bilder weit über das hinausführen, was sie auf den ersten Blick offenbaren.

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PatriciaDetmering

Patricia Detmering kombiniert persönliche Erinnerungen mit künstlerischen Mitteln und philosophischen Referenzen zu komplexen Medieninstallationen. Sie verwendet dafür digitale Medien wie 3D-Animationen und Live-Simulationen, die oft in immersiven Umgebungen gezeigt werden. Diese Installationen bestehen aus gefundenen Objekten, Skulpturen, Gemälden und Zeichnungen, die in das übergreifende Narrativ eingebunden werden. In ihren jüngsten Arbeiten versucht sie die feine Linie zwischen digitaler und analoger Welt zu verwischen, in dem sie beide an den Rand ihrer Auflösung treibt. Auf ihrer Suche nach unbekannten Erzählweisen beschäftigt sie sich aktuell mit Virtual Reality in Kombination mit Künstlicher Intelligenz.

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ArminKeplinger

Armin Keplinger arbeitet vorwiegend mit digitaler Bilderkreation, prozessorientierten Installationen und kinetischen Skulpturen. Dabei führt er visuelle und auditive Impulse zu einer überwältigenden, immersiven Einheit zusammen. 
Drastische Änderungen von Form, Material und Dimension und die daraus resultierende Möglichkeit zum Eingreifen auf die Wahrnehmung des Betrachters haben ihn schon immer fasziniert.
In Virtual Reality sieht Armin Keplinger eine neue Plattform, um Visionen effektiv umzusetzen. Unter der völligen Kontrolle von Licht und Bewegung ohne physikalischen Abhängigkeiten erlaubt ihm dieses digitale Format einen großen Grad an direkter Umsetzungsfreiheit. In seinen Werken etabliert er wiederholt dystopische Szenarien und Settings, die das Potenzial zu ihrer Auslöschung haben. Seine visuelle Sprache ist dabei minimalistisch und balanciert zwischen Abstraktion und Realismus. 

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LaurenMoffatt

Lauren Moffatt ist eine australische Künstlerin, die mit Video, Performance und immersiven Technologien arbeitet. In ihrer Arbeit erforscht sie die nicht sichtbaren Aspekte von Erfahrungen und macht sie greifbar für Besucher*innen. Sie interessiert sich insbesondere dafür wie sich subjektive Erlebnisse und Wahrnehmungen – z.B. Gefühle, Erinnerungen oder Vorstellungen – in den virtuellen Raum verlagern, dort zeigen und spürbar machen lassen. Das resultiert dann oft in virtuellen Umgebungen, in denen Besucher*innen mit unterschiedlichen Ebenen interagieren können und auf diese Weise die Erzählung erkunden. Ihre detaillierten paradoxen Welten werden oft von Außenseitern, seltsamen Geräten und Artefakten bevölkert.